Die Regeln
Da wir hier in Deutschland leben, gibt es Regeln. Damit nachher keiner motzt. Zumindest theoretisch. Denn das macht sowieso wieder jemand. Grundsätzlich könnten wir also auch ohne Regeln, aber dann wäre die Willkür hier viel zu offensichtlich. Denn solange es Menschen gibt, die sich auf dem Weg zum Superstar öffentlich demütigen lassen, muss man so tun, als gäbe es welche.
1. Alle Macht geht vom Volke aus
Das könnte Euch so passen. Alle Macht geht hier von der Jury aus. Natürlich könnten wir auch eine sauteure Call-In-Nummer mit Gewinnspiel schalten, oder für eingehende Tweets einen speziellen Hashtag entwickeln, der automatisch 79 Cent abbucht, aber das haben wir nicht nötig. Und es dauert zu lange. Und wir wissen nicht, wie. Aber grundsätzlich haben wir das nicht nötig.
2.Die Jury hat das letzte Wort
Natürlich hat die Jury das letzte Wort. Sie hat nebenbei auch das erste Wort. Denn das ist ja in der Casting-Runde kein Grundkurs in Basisdemokratie, sondern ein Die Jury besteht aus insgesamt fünf Mitgliedern. Warum? Weil es bei 25 recht unübersichtlich ist. Außerdem kommen fünf immer zu einer Entscheidung.
3. Objektivität gibt es. Ja/Nein/Vielleicht
Natürlich könnten wir jetzt zum Besten geben, bei dsst werden alle Tweets auf Metrum, Versmaß, Ausdrucksstärke und Wirkung in Tierversuchen analysiert, aber ohne Call-In-Nummern nimmt uns das eh niemand ab. Also, wir bemühen uns um Objektivität, Rechtswege sind aber mal hübsch ausgeschlossen.
4. Keine Doppeltweets
Wer einen Tweet zuerst geschrieben hat, der gilt als Urheber. Es lohnt sich also, schon etwas früher zu twittern, bevor der picklige Nachbarsjunge ihn mit Butterbrotpapier abgepaust und selbst eingestellt hat. Und wenn wir den Tweet bei Google schon mal finden, dann war es das.



